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Wochenbrief
Liebe Lesende,
heute schaue ich noch einmal zurück auf die Weihnachtsgottesdienste und den Jahreswechsel.
Es war beides völlig anders als in den letzten 55 Jahren, in denen ich Weihnachten und den Jahreswechsel bewusst wahrgenommen habe. Einmal, so kann ich mich daran erinnern, war ich als Kind an Weihnachten krank und musste zu Hause bleiben. Das war damals schon schwer für mich. Es fehlte etwas. Zweimal war der Tod in der Familie kurz vor Weihnachten eingetreten. Das war ebenfalls Weihnachten völlig anders. Aber, so kann ich mich daran erinnern, sehr intensiv. Weihnachten wurde vom Ursprung her für mich erlebbar. Vor 4 Jahren war die schwere Krankheit unseres Sohnes. Auch hier habe ich es wieder anders und sehr intensiv wahrgenommen. Ich habe oft selbst erfahren dürfen was es heißt, dass das Volk, das im Finstern wandelt ein großes Licht sieht und dadurch die Welt durch das erlebte Dunkel hindurch ein wenig heller wird. Immer wieder habe ich mich erneut gefragt, welche von den Krippenfiguren mir in diesem Jahr sehr nahestehen. Das letzte Weihnachtsfest für mich als Pfarrer im aktiven Dienst, wie der Jahreswechsel habe ich wieder anders und zugleich intensiv wahrgenommen. Ich wollte es ursprünglich noch einmal sehr nahe und intensiv feiern. Es kam völlig anders. Auch mir fehlten die gut besuchten Gottesdienste und die damit verbundene Nähe zu den Mitfeiernden. Doch durch die Onlinegottesdienste habe ich in der Distanz dennoch die Nähe zu Vielen wahrgenommen und gespürt. Ich danke dabei den Vielen, die mir und meiner Familie geschrieben haben und so die Nähe zeigten. Auch danke ich meinem Team mit Klaus Wörner an der Orgel, Bernhard Brandenburger an der Kamera und Anton Wietstock, der sich um den Schnitt wie das Hochladen des Videos und den Ton kümmerte, dass die Gottesdienste auch ins Haus kommen konnten.
Danke denen, die die Möglichkeit wahrgenommen haben und somit mit uns verbunden waren. Dazu gehören auch diejenigen, die das Manuskript ins Haus bekamen und den Gottesdienst lesen konnten.
Das Jahr hat bei uns in der Familie mit dem Umzug begonnen und damit wurde mir ganz deutlich vor Augen geführt, dass meine Zeit als Pfarrer im aktiven Dienst so langsam zu Ende geht. Am 1. November vergangenen Jahres hätte mein Ruhestand begonnen. Dank der Zusage des Oberkirchenrates konnte ich den Dienst bis zum 30. April 2021 verlängern. Dafür bin ich dankbar und freue mich auf diese vor uns liegende Zeit mit Ihnen und Euch. Was danach kommt, werden wir sehen. Dabei soll mich und uns alle ein Wort begleiten, das mir in Altlußheim in vielen Bereichen begegnete: „Habe ich dir nicht geboten: ›Sei mutig und stark!‹ ? Zittere nicht und lass dich nicht verwirren: Adonaj, deine °Gottheit, ist mit dir in allem, worin du deinen Weg machst.« (Josua 1,9; Gerechte Sprache)
Das sind Worte des Zuspruchs an Josua, der den verwirrten Haufen als Nachfolger des Mose ins Lande zurückführen soll und als er kurz davor war spürte, wie er selbst Angst vor seinem Auftrag bekam. Er stellte sich die Frage, ob er wohl alles schaffen würde. Da sagte ihm Gott diese Worte.
„Sei mutig und stark“ „Lass dich nicht einschüchtern.“ Mit diesem Zuspruch Gottes konnte Josua den großen Weg beschreiten, der vor ihm lag. Mit dieser Gewissheit führte er das Volk Israel in das gelobte Land.
„Sei mutig und stark“ „Lass dich nicht einschüchtern (verwirren).“ Das sind Worte hineingesprochen in unseren jeweiligen Alltag und die jeweilige Situation, in der wir uns befinden. Wir alle sollen keine Angst vor der Zukunft haben. Sollen klare Gedanken fassen können im Gewirr der Nachrichten. Und dabei spüren: „Adonaj, deine °Gottheit, ist mit dir in allem, worin du deinen Weg machst.« Ich bin mir sicher, dass Gott uns begleitet und durch die Zeit trägt. Dieses Wissen gab mir in den vergangenen 9 Jahren und vier Monaten immer wieder Kraft und Mut nicht aufzugeben, sondern dran zu bleiben an dem, was mir als Aufgabe und Auftrag gegeben ist. Oft „dennoch“ und „trotzdem“ zu sagen und darauf zu hören, was mir Gott mit auf den Weg gibt.
Mit diesem Zuspruch Gottes wünsche ich auch Ihnen/Euch, dass Sie sich, Ihr euch, geborgen wissen und wisst in der Hand unseres barmherzigen Gottes. Egal, was auf uns zukommt.
Gehen wir in die vor uns liegende Zeit und nehmen sie bewusst wahr und aus Gottes Hand. Gehen wir gemeinsam den Weg, der vor uns liegt. Sein wir mutig und stark und lassen wir uns nicht verwirren.
So grüße ich Sie / Euch herzlich
Ihr / Euer Matthias Zaiss, Pfarrer


Infos aus der Gemeinde

Bis einschließlich 6. Februar muss das Tursingen am Samstag leider ausfallen, was die Akteure bedauern. Danach wird je nach Lage neu entschieden.

Am kommenden Sonntag gibt es wieder einen Youtubegottesdienst zum 3. Sonntag nach Epiphanias.

Noch eine Bitte:
Wenn Sie uns und unsere Medienarbeit, wie auch die Kirchenrenovierung, die in vollem Gange ist, finanziell unterstützen wollen, dann können Sie dies gerne tun. Wir freuen uns darüber.
Entweder durch Abgabe Ihres Betrags im Pfarramt oder durch Überweisung an die:
Volksbank Kur-und Rheinpfalz
IBAN: DE98547900000009010700
Verwendungszweck: Spende für die Kirche
Auch können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen unter Mailadresse:
Matthias.Zaiss@kbz.ekiba.der

Noch ein Hilferuf
Wer unterstützt das Team, das zur zeit die Wochenbriefe austrägt? Wir freuen uns über jede Meldung im Pfarramt. Tel.: 06205/32402 oder eMail: Altlussheim@kbz.ekiba.de


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